Durchblutungsstörungen

Eine typische, europäische Volkskrankheit

Durchblutungsstörungen können als die Volkskrankheit schlechthin angesehen werden, denn sie treten so häufig auf, wie fast keine andere Erkrankung.


Unterschiedliche Gründe für Durchblutungsstörungen.

Kommt es zu Durchblutungsstörungen, gibt es unterschiedliche Gründe hierfür. Die Hauptursache von Durchblutungsstörungen sind Ablagerungen an der Gefäßwand, diese entstehen durch Nikotinkonsum, Bluthochdruck, Übergewicht und fettreiche Ernährung. Durchblutungsstörungen sorgen für eine verminderte Abgabe von Sauerstoff ans Blut, was mitunter weitreichende Folgen für den Betroffenen haben kann. Die meisten Menschen mit bekannten Durchblutungsstörungen müssen lebenslänglich Medikamente zur Blutverdünnung einnehmen.


Männer trifft es häufiger als Frauen.


Statistisch gesehen leiden mehr als viermal so viele Männer an Durchblutungsstörungen als Frauen, dennoch bietet die Weiblichkeit allein kein Schutz vor den Symptomen. Mit steigendem Lebensalter steigt auch das Risiko von Durchblutungsstörungen, mehr als 25 Prozent aller Menschen über 60 Jahre, leiden an dieser Erkrankung. Die Störungen können am gesamten Körper auftreten, überwiegend betrifft es jedoch das Becken, die Oberschenkel oder die Herzkranzgefäße.


Die Lebensweise spielt eine große Rolle.

Die Entstehung von Durchblutungsstörungen wird durch die eigene Lebensweise beeinflusst. Menschen mit Übergewicht, Bluthochdruck und Nikotinsucht leiden deutlich häufiger an Durchblutungsstörungen als beispielsweise ein sportlicher Nichtraucher mit Idealgewicht. Im Hinblick auf die Gesundheit der Gefäße ist es immer ratsam, die Auslöser wie hohen Blutdruck und Übergewicht zu bekämpfen. Auch der Verzicht auf Nikotin und übermäßige Mengen an Alkohol wirkt sich vorteilhaft auf die Durchblutung der Gefäße aus.